Kaufmännische Schule Schopfheim                                 logo untiskss50px Moodle icon50px allinkl

Unsere Schule ist wieder geöffnet zunächst für Abschlussklassen seit dem 04.05.2020.

Weitere Informationen und die aktuellen Regelungen und Termine finden Sie hier: [klick]

 

* Kaufmännische Schule Schopfheim * Schwarzwaldstraße 31 * 79650 Schopfheim * Telefon: 07622 682200 * Fax: 07622 682220 * E-Mail: info@ks-schopfheim.net *

+ + + Die schriftl. Prüfungen der Vollzeitklassen finden vom 18.05. bis zum 29.05.20 statt. Die schriftl. Prüfungen der Teilzeitklassen vom 23.06. bis zum 25.06.20. Weitere Einzelheiten unter Termine/Prüfungen. + + +

Die Kaufmännische Schule zu Corona-Zeiten

Die Corona-Krise betrifft nahezu alle Bereiche des Lebens. Für alle am Schulleben Beteiligten ist die momentane Situation der Schulschließung neu und unbekannt. Die Krise trifft so nicht nur die Schüler*Innen und Lehrer*Innen, sondern auch die Eltern und natürlich alle anderen Mitarbeiter*Innen der Schule.

Seit dem 17. März sind der Präsenz-Unterricht und jegliche schulische Veranstaltung landesweit ausgesetzt. Hinter den Kulissen wurde frühzeitig an Alternativen gearbeitet. Die Schüler*Innen an der KSS erhalten seit Beginn der Schulschließung Fernunterricht. Hierzu verwenden die Lehrer*Innen an der KSS hauptsächlich die Lernplattform Moodle. Diese Lernplattform ist bereits seit Längerem an der Schule eingeführt. Zuletzt fand im Frühjahr eine schulinterne Fortbildung des Kollegiums zu Moodle statt. Somit können die Lehrer*Innen der KSS auf eine gute Lernplattform zurückgreifen, mit der sie vertraut sind. Daneben ergänzt das schulinterne E-Mail-System, das über einen sicheren Zugang auch von zu Hause bedient werden kann, die Kommunikation mit den Schüler*Innen. Somit ist auch in Corona-Zeiten dem sensiblen Thema Datenschutz genüge getan. Die Schulleitung und die Lehrkräfte sind in der Zeit des Fernunterrichts schnell erreichbar. Ebenso sind die Schulsozialarbeit und die Beratungslehrerin Frau Wenk weiterhin erreichbar.

Für die Schüler*Innen bedeutet die Corona-Krise ebenfalls eine große Herausforderung. Sie durchleben diese Zeit mit Sorgen und Ängsten, aber auch mit Hoffnungen und Wünschen.

Bis zum 3. Mai 2020 bleibt die KSS als Beitrag zur Corona-Prävention geschlossen. In dieser Zeit werden alle erforderlichen Maßnahmen zur Prävention von Corona-Ansteckungen getroffen. Ein Hygieneplan, Desinfektionsmittel-Spender und Unterricht in kleinen Gruppen mit ausreichendem Abstand untereinander werden vorbereitet.

Am 4. Mai 2020 beginnt der Präsenz-Unterricht wieder, allerdings zunächst nur mit den Klassen, die in diesem Schuljahr noch ihre Prüfung ablegen. Die Unterrichtszeiten für den Zeitraum ab dem 4. Mai 2020 werden zurzeit überarbeitet und auf der Homepage veröffentlicht.

Eine Befragung unter den Schüler*Innen der KSS gibt Aufschluss:

Lernsituation

Während es einigen Schüler*Innen beim Fernunterricht, und zugegeben auch im Präsenz-Unterricht, an der Motivation fehlt, heben andere die Vorteile des Fernunterrichts hervor. So seien die Aufgaben hilfreich. Informationen, Lern- und Merkblätter und Präsentationen können mehrmals angeschaut und durchgelesen werden - so lerne man besser. Auch wird die selbstbestimmte Einteilung der Lernzeit positiv hervorgehoben. Es erfordere allerdings viel Selbstdisziplin, sich alleine und konstant zu motivieren. Das sei für einige Schüler*Innen schwierig. Manche Schüler*Innen können nicht in Ruhe zu Hause lernen, denn sie müssen Geschwister beaufsichtigen, einkaufen und im Haushalt helfen, während die Eltern arbeiten.

Lehrer

Etliche Schüler*Innen sprechen der KSS ein Lob aus, dass der Fernunterricht so reibungslos organisiert wurde. Sie danken den Lehrkräften für die tolle Unterstützung und Motivation. Die Lernplattform Moodle wird als sehr praktisch beschrieben. Das digitale Lernen funktioniere darüber sehr gut, so die Schüler*Innen. Es sei einfach zu bedienen und hilfreich. Zusätzlich zu Moodle wird der E-Mail-Kontakt mit den Lehrkräften geschätzt. Oft wurde berichtet, dass die Kommunikation mit den Lehrer*Innen der KSS einwandfrei verlaufe. Sie seien täglich per E-Mail, telefonisch oder über Moodle erreichbar. Es sei eine erfreuliche Erfahrung, dass die Lehrer*Innen sich kümmern und immer erreichbar seien, wenn ihre Hilfe benötigt werde.

Einige Schüler*Innen äußern, dass das digitale Besprechen der Aufgaben den Präsenzunterricht dennoch nicht ersetzen könne. Gerade den Schüler*Innen der Abschlussklassen bereiten die anstehenden Prüfungen bei fehlendem Präsenzunterricht Sorgen. Zwar beantworten die Lehrkräfte Fragen der Schüler*Innen sehr schnell. Der direkte Kontakt, der manche Schüler*Innen mehr unterstütze und motiviere, fehle dennoch. Auch das Gemeinschaftsgefühl, wie es beim Lernen in der Schule bestehe, fehle.

Betrieb und Fernunterricht

Berufsschüler, die zurzeit in ihren Betrieben eingesetzt sind, müssen Arbeit und Fernunterricht unter einen Hut bekommen. Auszubildende, die vom Betrieb freigestellt sind, haben mehr Zeit zum Lernen und zur Prüfungsvorbereitung. Hier herrsche ein Ungleichgewicht. Ein Schüler berichtet, er sei wegen Internetproblemen beim Fernunterricht benachteiligt. Seine Lehrer*Innen haben ihm allerdings die Aufgaben sogar per Post versendet, wofür er sehr dankbar sei.

Ängste und Sorgen

Die Einschränkung des täglichen Lebens bereite vielen Schüler*Innen Probleme. Man könne Freunde nicht treffen, das Fitnessstudio habe geschlossen und die Fahrstunden für den Führerschein entfallen.

Zu Hause sei es oft langweilig und die Treffen mit Freunden werden vermisst. Bisweilen nerven die vielen Kontakte mit der Familie. Zwar könne man ausschlafen, doch fehle gleichzeitig eine feste Tagesstruktur. Dennoch sei es auch positiv, mehr Zeit mit der Familie zu verbringen und ausschlafen zu können. Spieleabende, gemeinsame Spaziergänge und gemeinsames Kochen heben die Lebensqualität in Corona-Zeiten. Die große Hoffnung vieler Schüler*Innen ist, dass die Familie und Freunde gesund und wirtschaftlich unbeschadet durch die Krise finden. Eine Schülerin äußert die Hoffnung, dass Freiheit nach der Krise mehr geschätzt werde. Die Sorge um ältere Menschen, vor allem um die eigenen Großeltern, ist spürbar. Es sei bedauerlich, die Großeltern schon lange nicht mehr gesehen zu haben und die Sorge bestehe, diese bei einer Corona-Erkrankung nicht unterstützen zu können.


Risikopatienten unter den Schüler*Innen treibt die Angst vor Ansteckung um. Auch der Kontakt zu schwer vorerkrankten Familienangehörigen sei zurzeit ausgesetzt, berichtet eine Schülerin.

Manche Schüler*Innen äußern die Angst, in den Sommerferien nicht in den Urlaub fahren zu können und dass eine zweite Welle des Corona-Virus folge.

Zukunftsängste, gerade im Hinblick auf die Arbeitsmarktsituation in der Krise, sorgen für psychische Belastung bei den Berufseinsteigern. Es herrsche die Angst vor Folgeschäden der Wirtschaft, die noch jahrelang zu spüren seien.

Mehrere Schüler*Innen äußern die Hoffnung auf mehr Miteinander und Liebe statt Gegeneinander im zwischenmenschlichen Bereich. Nach der Krise solle man bewusster leben und genießen.

Auszubildende im Bereich Einzelhandel berichten, dass die Wertschätzung gegenüber ihrem Beruf gestiegen sei. Kunden bedanken sich sogar manchmal für ihren Einsatz in der Krise.

Stefan Stein, Kaufmännische Schule Schopfheim

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