Mercedes_2022
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Moderne Produktionstechnik in der Praxis erleben

Azubis der Kaufmännischen Schule Schopfheim bei Mercedes in Rastatt

Wer das Mercedes-Benz-Werk in Rastatt besichtigen will, muss für die Fahrt über das riesige Firmengelände im eigenen Bus anreisen, und so starteten die zukünftigen Industriekaufleute im zweiten Ausbildungsjahr mit ihren Lehrkräften Michael Schachner und Angelika Boehme schon früh per Reisebus an der Kaufmännischen Schule Schopfheim.

Empfangen wurden sie im Mercedes-Benz-Kundencenter, wo man von einer über der Abholhalle gelegenen schicken Galerie beobachten kann, wie manche der 800 Neufahrzeuge, die hier täglich vom Band gehen, von den zukünftigen Besitzern persönlich abgeholt werden.

Dann startete die Besichtigungstour durch die Produktionshallen von Mercedes-Benz, in denen hauptsächlich die A-Klasse und das GLA-Modell hergestellt werden. Besonders beeindruckend für die zukünftigen Industriekaufleute war der hohe Automatisierungsgrad im Karosseriebau, in dem über 1.000 Roboter zum Einsatz kommen. Die Produktionshalle ist größtenteils menschenleer, nur im Ausnahmefall sieht man die Maschinenbetreuer, die für Materialnachschub sorgen oder Maschinenstörungen beseitigen.

Ein ganz anderes Bild zeigte sich in der Endmontage: Hier ist überwiegend Handarbeit und individuelle Kontrolle der zahlreichen Modell-Varianten angesagt, unterstützt von einzelnen Maschinen und einem fließenden Transportsystem.

Auch die Nachhaltigkeit spielt eine wichtige Rolle: Bereits jetzt werden in allen Segmenten E-Modelle angeboten und ab 2025 soll Kunden jedes Modell auch vollelektrisch angeboten werden. Dies führt natürlich zu größeren Veränderungen im Produktionsprozess.

Immer wieder wurden im Laufe der Führung Begriffe genannt und erklärt, die die Azubis schon im Unterricht gehört und gelernt hatten, und so wurde das Ziel, Theorie in der Praxis zu erleben und auch einmal über den Tellerrand des eigenen Ausbildungsbetriebs zu schauen, voll erfüllt.

Aber nicht nur Produktion, auch Kultur stand auf dem Programm. Eine spritzig geführte Tour durch das Schloss Rastatt vermittelte die Einsicht, dass ausgehend von unserem heutigen Lebensstil nicht einmal das Leben als Schlossherr oder –herrin erstrebenswert gewesen wäre und dass zur Wahrung des schönen Scheins viele Einschränkungen hingenommen werden mussten.

Ein gemeinsames Essen in einem in einer alten Villa untergebrachten Restaurant und ein kurzer Stadtbummel durch das derzeit von Baustellen geprägte Rastatt durften auch nicht fehlen. Von vielfältigen Eindrücken erfüllt begab man sich schließlich auf die Heimfahrt.  

Finanziell wurde diese besondere, aber nicht ganz preiswerte Exkursion durch einen Zuschuss vom Förderverein der Kaufmännischen Schule Schopfheim und der Ausbildungsbetriebe unterstützt.

Michael Schachner / Angelika Boehme

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